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AutorNachricht
 Betreff des Beitrags: Rheinischer Sauerbraten
#1BeitragVerfasst: Di 28. Nov 2006, 14:04 
    Quelle: SWR-Forum                    Autor: Hans Corton

Der Sauerbraten ist in Essigsud mit Gewürzen mariniertes, mageres Fleisch, mit einer meist süß-säuerlichen Sauce. Diese Art der Zubereitung kommt in fast allen deutschen Küchenregionen vor, denn früher war das Einlegen in einer Essigmarinade eine der wenigen Möglichkeiten, das Fleisch über längere Zeit haltbar zu machen. Meist wurde das Fleisch in einen Steinguttopf gelegt, mit der Marinade übergossen und der Topf mit einer Schicht geschmolzenem Rinderfett verschlossen. So konnte das Fleisch aufgehoben werden, der Sauerbraten war "geboren". Im Rheinland dickt man die Sauce mit Lebkuchenbrösel ein und würzt mit Rübenkraut, auch die Zugabe von Rosinen ist im Rheinland typisch. Manche geben auch 2 Rippchen Bitterschokolade in die Sauce.

Rheinischer Sauerbraten
(Rezept witzigerweise von einem Österreicher - Johann Lafer)

Sauerbraten:
Zutaten/Vorbereiten:
1 kg Rindfleisch zum Braten
1/2 Liter Wasser
1/4 Liter Weinessig, weiß
2 Zwiebeln
1/2 Petersilienwurzel
1 Möhre
10 Pfefferkörner
2 Wacholderbeeren
1 Lorbeerblatt
2 Gewürznelken
1 TL Salz
1/2 TL Pfeffer

Zubereitung:
Alle Marinadezutaten in einen Topf geben, ca. 15 Minuten kochen, danach abkühlen lassen. Das Fleisch in einen Steintopf geben (z.B. aus dem Kannebäcker Land), die kalte Marinade darüber gießen; das Fleisch in den zwei bis drei Tagen, in denen es in der Marinade zieht, ab und zu wenden.

Zutaten/Braten:
ca. 75 g Schweineschmalz
125 g in Wasser eingeweichte Rosinen
Salz, frisch gemahlener Pfeffer
ca. 75 g zerbröselten Lebkuchen
1 - 2 EL Grafschafter Rübenkraut
1/4 Liter saure Sahne

Zubereitung:
Das Fleisch aus dem Sud nehmen, mit Küchenpapier gut abtrocknen und im zerlassenen Schweineschmalz bei mittlerer Temperatur gut anbraten. Die Marinade durchsieben und nach und nach zum Fleisch dazu gießen. Das Ganze muss 2 bis 2 1/2 Stunden garen. Die eingeweichten Rosinen 15 Minuten vor Ende der Garzeit hinzufügen und mitschmoren. Ist das Fleisch gar und mürbe, wird es auf eine vorgewärmte Platte gelegt. In die Sauce werden die Lebkuchenbrösel und das Grafschafter Rübenkraut eingerührt, dann die Sauce mit Salz und Pfeffer abgeschmeckt und am Ende mit saurer Sahne verfeinert. Das Fleisch in Scheiben schneiden und mit Kartoffelpuffer (im Rheinland Kröbbelcher" oder "Rievkooke") sowie Apfelmus servieren


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